Zeitungsartikel 2025 GHG-MINT-Nacht am Georg-Herwegh-Gymnasium:Entdecken, Staunen und Teamgeist bis in die Nacht Zwischen schäumenden Seifen, schwimmenden Teigen und Feuershow traten 170 Siebtklässerdes Georg-Herwegh-Gymnasiums im wissenschaftlichen Wettstreit gegeneinander an. Gefragtwar Wissen aus den Fächern Biologie, Chemie, Physik, Mathematik, Informatik und Geografie.Berlin-Hermsdorf. Ein Abend, an dem sich alles um naturwissenschaftliches Denken,gemeinsames Ausprobieren sowie den Spaß am Entdecken und Rätseln dreht – darum ging es am7. November am Georg-Herwegh-Gymnasium in Berlin-Hermsdorf. Bereits zum neunten Mal tratder wissenschaftliche Nachwuchs in der GHG-MINT-Nacht gegeneinander an. Das Event gilt alsechtes Highlight im Schuljahr der siebten Klassen und ist seit Jahren ein fester Bestandteil desSchullebens. Mit einer faszinierende Feuershow begrüßte die Science-Show-AG Physica Magica die Schülergleich zu Beginn des Abends – ein spektakulärer Auftakt, der nur einen kleinen Vorgeschmack aufdas bot, was die AG jährlich bei der Langen Nacht der Wissenschaften an der Freien UniversitätBerlin und bei weiteren Veranstaltungen präsentiert. In Gruppen lösten die Kinder im AnschlussRätsel, führten Experimente durch, beobachteten chemische Reaktionen, stellten ihr Wissen undihre Teamfähigkeit unter Beweis. In dieser Nacht geht es darum, Schätzaufgaben zu knacken, ankreativen Rätseln zu tüfteln, naturwissenschaftliche Phänomene zu erklären. Vom spannendenQuiz, über schäumende Seife, schwimmende Teige, dynamische Papierflieger, zischendeRaketen und knifflige Rätsel – mal in geselliger Runde, mal an Casinotischen unter dem strengenBlick von Croupiers - alles war dabei. Angeleitet wurden die Gruppen von engagiertenOberstufenschülerinnen und -schülern, die den Wettbewerb begleiteten und für einenreibungslosen Ablauf sorgten. Dabei stand nicht nur das Gewinnen im Mittelpunkt, sondern vorallem Teamarbeit, Kommunikation, gemeinsames Denken und das Einsetzen der individuellenStärken jedes Einzelnen. Die Gruppen gingen beim Lösen ganz unterschiedlich vor - ebensovielfältig wie die unterschiedlichen Profile, die das Gymnasium zu bieten hat: Neben denRegelklassen gibt es nämlich in jedem Jahrgang eine Mint-Digitalklasse und eine Musikklasse.Ein besonderes Highlight unter den Stationen war die Präsentation der Robo-AG. Sie zeigte einenkleinen Einblick in ihre faszinierende Arbeit mit programmierbaren Robotern – ebenfalls nur einkleiner Vorgeschmack auf das, was sie sonst als Deutscher Meister auf nationalen undinternationalen Wettbewerben leistet.Aber auch die Feuerwehr ließ die Besucher der MINT-Nacht staunen. Warum man einen Fettbrandniemals mit Wasser löschen darf, demonstrierte die Freiwilligen Feuerwehr Hermsdorfeindrücklich: Meterhohe Stichflammen erhellten den Schulhof und sorgten für Staunen – einMoment, der sicher noch lange im Gedächtnis bleibt.Zwischen den Stationen erholten sich die Wettstreitenden bei einem Snack vom Buffet von denaufregenden Eindrücken in der Cafeteria. Hier wurde gegessen, erzählt und gelacht – ein echterTreffpunkt der ganzen Schulgemeinschaft. Unterstützt wurde der Abend zudem vom Fördervereinund einem engagierten Lehrerkomitee, die mit ihrer Organisation und Unterstützung wesentlichzum Gelingen beitrugen.Zum Abschluss wurden im Fackelschein auf dem Schulhof die Siegerinnen und Sieger der GHG-MINT-Nacht ausgezeichnet. Begleitet von einem fulminanten Feuerwerk wurden die Ergebnisseverkündet, und der Jubel der Klassen zeigte, dass an diesem Abend eigentlich alle gewonnenhatten. Denn im Mittelpunkt standen nicht Punkte oder Preise, sondern das gemeinsame Erlebenund der Spaß daran, als Teil der Schulgemeinschaft zusammenzukommen.Die GHG-MINT-Nacht, die von 50 Oberstufenschüler*innen und 30 Lehrkräften für 170Siebtklässler gestaltet worden war, zeigt jedes Jahr aufs Neue, wofür das Georg-Herwegh-Gymnasium steht: für Vielfalt, Zusammenhalt, Neugier und Freude am Lernen. Mit Projekten wiediesem gelingt es, die Begeisterung für Naturwissenschaften zu wecken, individuelle Interessenzu fördern und gleichzeitig die Gemeinschaft zu stärken – ein gelungenes Beispiel dafür, wielebendig und zukunftsorientiert Schule sein kann.von Emily Krakowski (Schülersprecherin des Georg-Herwegh-Gymnasiums)